Geförderte Projekte 2026
In der Gemeinde Rüdtligen-Alchenflüh wird ein ganzes Schulareal für die kommenden Jahrzehnte fit gemacht. Die Gemeinde rechnet aufgrund neuer Wohngebiete und steigender Schülerzahlen mit einem wachsenden Bedarf an Schulraum und hat deshalb eine umfassende Schulraumplanung erarbeitet. Im Zentrum steht nun die Sanierung und Erweiterung der bestehenden Schulanlagen.
Bemerkenswert ist dabei der energietechnische Teil des Projekts. Die Schulhäuser erhalten moderne Gebäudetechnik, neue Fenster, verbesserte Dämmungen sowie erneuerte Beleuchtungen. Gleichzeitig werden fossile Heizsysteme schrittweise ersetzt und an das Fernwärmenetz angeschlossen. Auf dem Dach des sogenannten weissen Schulhauses entsteht zudem eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 63 Kilowattpeak. Künftig sollen jährlich rund 65'000 Kilowattstunden Solarstrom direkt auf dem Schulareal produziert und möglichst vor Ort genutzt werden. So profitieren Schülerinnen und Schüler von zeitgemässen Unterrichtsräumen, während gleichzeitig der Energieverbrauch sinkt und erneuerbare Energie erzeugt wird.
Die Stiftung Energiezukunft Elektra unterstützt die energierelevanten Massnahmen dieses Projekts mit einem Förderbeitrag von 200'000 Franken.

Die Einwohnergemeinde Rapperswil ersetzt im Ortsteil Seewil sämtliche verbliebenen konventionellen Strassenleuchten durch moderne LED-Technologie. Insgesamt werden 17 Leuchten erneuert. Die Gemeinde verfolgt diese Umrüstungsstrategie bereits seit mehr als zehn Jahren und hat inzwischen einen grossen Teil ihres Beleuchtungsnetzes modernisiert. Mit der Erneuerung in Seewil wird ein weiterer wichtiger Teil dieses Vorhabens abgeschlossen.
Die neuen Leuchten verbinden moderne Technik mit einem Erscheinungsbild, das zum Dorfbild passt. Gleichzeitig bieten sie deutlich bessere Lichtverhältnisse für Fussgängerinnen und Fussgänger sowie den Verkehr. De neuen Systeme verfügen fast über die doppelte Lichtleistung. Dank intelligenter Nachtabsenkung wird die Beleuchtung in verkehrsarmen Zeiten automatisch reduziert, wodurch zusätzlich Energie eingespart werden kann. Auch solche Projekte sind sie ein wichtiger Bestandteil der Energiestrategie 2050. Über Jahre hinweg summieren sich die Einsparungen zu einem beachtlichen Beitrag zugunsten von Energieeffizienz und Versorgungssicherheit.
Die Stiftung Energiezukunft Elektra unterstützt das Vorhaben mit einem Förderbeitrag von 5'112 Franken.

Wenn an einem Winterabend auf dem Trainingsfeld des Sport Clubs Grafenried der Ball rollt, denkt kaum jemand an Energiepolitik. Dennoch leistet der Verein künftig einen sichtbaren Beitrag zur Energieeffizienz: Der traditionsreiche Verein mit rund 550 Mitgliedern ersetzt die bestehende Halogenbeleuchtung seines Trainingsfeldes durch moderne LED-Flutlichtanlagen. Die bestehenden Masten können weiter genutzt werden, lediglich die Leuchten werden erneuert.
Der Effekt ist beachtlich: Die elektrische Leistung der Beleuchtung sinkt von heute 20 Kilowatt auf rund 11 Kilowatt. Dadurch reduziert sich der Stromverbrauch um rund 45 Prozent beziehungsweise etwa 2'700 Kilowattstunden pro Jahr. Gleichzeitig verbessert sich die Lichtqualität für Trainingsbetrieb und Nachwuchsförderung. Das Beispiel zeigt, dass auch Vereine einen wertvollen Beitrag zur Energiewende leisten können. Gerade Sportvereine verfügen oft über Infrastrukturen mit teils erheblichem Energiebedarf. Werden diese modernisiert, entstehen Einsparungen, die über viele Jahre wirken.
Die Stiftung Energiezukunft Elektra unterstützt das Projekt mit einem Förderbeitrag von 7'424 Franken.

Geförderte Projekte 2025
Kernenried ersetzt die veraltete Strassenbeleuchtung konsequent mit LED-Technologie. 39 Leuchten werden erneuert. Der Stromverbrauch sinkt dadurch um rund 90 % – von derzeit 12'300 auf nur noch 950 kWh pro Jahr. Die Umrüstung der Strassenbeleuchtung soll im Verlauf Sommer/Herbst 2025 umgesetzt und im Winter 2025/2026 abgeschlossen werden.
Gemäss dem durch die Gemeindeversammlung genehmigten Verpflichtungskredit betragen die Gesamtkosten rund 48'500 Franken. Die Stiftung beteiligt sich mit einem Förderbeitrag von 7'280 Franken an den Kosten.

Messen, eine der südlichsten Gemeinden im Kanton Solothurn, modernisiert die Beleuchtung in den Schulhäusern, Bühl und Räzirain, im Kindergarten Messen sowie m Schulhaus Balm. Die alten Neonröhren werden durch moderne LED-Leuchten ersetzt. Die erwartete Stromeinsparung liegt bei rund 16'000 kWh pro Jahr, was einem durchschnittlichen Stromverbrauch von drei bis vier 4-Personen-Haushalten entspricht. Die Umstellung wird während den Sommerferien und den Herbstferien 2025 durchgeführt
Das Projekt wird auch vom Kanton unterstützt. Die Stiftung übernimmt 23'000 Franken der verbleibenden Investitionskosten.

Im Rahmen der Erweiterung und Teilsanierung des Oberstufenschulhauses Fraubrunnen wird auf dessen Dach eine Indach-Photovoltaikanlage erstellt. Die geplante Anlage weist eine Fläche von rund 425m2 auf und erzielt eine Spitzenleistung von fast 80 kWp. Die jährlich erwartete Stromproduktion von rund 85'000 kWh soll zu einem grossen Teil direkt vor Ort genutzt werden. Weil das Schulhaus als schützenswertes Gebäude gilt, wurde eine gestalterisch angepasste Indach-Lösung gewählt.
Die Kosten für den Bau der PV-Anlage betragen insgesamt rund 240'000 Franken. Die Stiftung unterstützt das Vorhaben mit einem Beitrag von 29'500 Franken.

Die Badi Messen, getragen vom Zweckverband Schwimmbad Region Messen, ersetzt die bestehende Ölheizung für die Warmwasseraufbereitung durch einen leistungsfähigeren Wärmepumpenboiler. Dieser wird vollständig durch die bereits vorhandene PV-Anlage gespiesen. Dadurch werden jährlich rund 300 Liter Heizöl eingespart.
Die Umstellung von der Ölheizung auf den neuen Wärmepumpenboiler kostet insgesamt rund 11'700 Franken. Die Stiftung leistet einen Beitrag von 1'760 Franken.

Lohn-Ammansegg realisiert den Anschluss von gemeindeeigenen Gebäuden – darunter Schulhäuser, ein Doppelkindergarten, das Mehrzweckgebäude und das Gemeindehaus – an einen neuen Holzschnitzel-Wärmeverbund. Damit ersetzt die Gemeinde mehrere bestehende Ölheizungen und spart jährlich rund 35'000 Liter Heizöl ein. Dies reduziert den CO₂-Ausstoss um etwa 93 Tonnen. Die Realisierung des Projekts ist bis 2026 vorgesehen.
Das Vorhaben wird auch vom Kanton Solothurn unterstützt. Die Stiftung beteiligt sich mit 61'700 Franken an den verbleibenden Investitionskosten von rund 490'000 Franken.
